Über die Lofoten und Vesterålen

Geografie

Die Lofoten und Vesterålen liegen etwa 200 bis 300 Kilometer nördlich des Polarkreises vor der Küste Norwegens im Atlantik. Die größten Inseln sind durch Brücken oder Tunnel miteinander verbunden. Beide Inselgruppen haben Straßenverbindung mit dem Festland. Die Vesterålen sind nicht annähernd so bekannt wie die Lofoten, ihr Charakter ist aber ganz ähnlich: Die Lofoten sind etwas schroffer und spektakulärer, die Vesterålen etwas grüner und gelten touristisch immer noch als Geheimtipp.

Die Lofoten bestehen aus den durch Brücken und einen Tunnel verbundenen Hauptinseln Austvågøy, Gimsøy, Vestvågøy, Flakstadøy und Moskesnesøy. Etwas abseits und nur mit dem Schiff erreichbar sind die Inseln Vaerøy und Røst an der südlichen Spitze der Inselgruppe und die Inseln Skrova und Store Molla im Nordosten. Darüber hinaus gibt es über 80 kleinere Inseln, die meisten sind unbewohnt.

2007 wurde die Festlandverbindung Lofast eingeweiht. Eine gigantisches Straßenbauprojekt mit zahlreichen Brücken und Tunneln, an dem über 10 Jahre lang gebaut wurde. Lofast verbindet heute die Lofoten mit dem Festland durch eine landschaftlich wunderschöne Strecke, die durch weite unbesiedelte Regionen führt.

Auf den Lofoten leben ungefähr 24000 Menschen, die Hauptstadt ist Svolvær mit ca. 4000 Einwohnern auf der Insel Austvågøy. Ein weiteres Zentrum ist der Ort Leknes auf Vestvågøy. Die Inselgruppe die sich nördlich an die Lofoten anschließt, heißt Vesterålen. Im Gegensatz zu den Lofoten, die mehr einer Inselkette gleichen, bestehen die Vesterålen eher aus den Ausläufern der großen Inseln Langøya und Hinnøya, sowie aus den Inseln Andøya im Norden und Hadsel im Süden.


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