Über die Lofoten und Vesterålen

Klima und Wetter

Die Inseln sind bekannt für ein relativ ausgeglichenes Klima, das durch die nördlichen Ausläufer des Golfstroms beeinflusst wird. Im Vergleich mit anderen Regionen der Erde, die auf gleicher Breite liegen, etwa Mittelgrönland oder Nordsibirien, fällt auf, dass diese ein viel kälteres und unwirtlicheres Klima haben. Auf der Insel Røst herrscht im Januar eine bis zu 24 Grad höhere Durchschnittstemperatur als in den meisten anderen Orten dieser nördlichen Breite. Dieser Temperaturunterschied ist weltweit einzigartig.

Wir haben es hier also mit milden Wintern und relativ kühlen Sommern zu tun. Im Sommer herrschen Westwinde vor, die milde, feuchte Luft mit sich führen. Diese Luft wird an den westlichen Bergen zum Aufsteigen gezwungen, dort bilden sich oft Wolken und es regnet. Nach dem Überstreichen der Bergkämme sinkt die feuchtigkeitsarme Luft ab. Typisches Schauerwetter kommt von Südwest, nordöstliche Winde bedeuten meist stabiles Wetter. Wenn etwas typisch für das Wetter der Inseln ist, dann ist es das wechselhafte Wetter mit schnellen Wetterwechseln mehrmals am Tag. Manche behaupten gar, man könne mehrere Jahreszeiten an einem einzigen Tag erleben. Dies mag manchmal so sein, einig sind sich die meisten Lofotenfans, dass die Abwechslung aus Regen, Sonne, Sturm und wieder Regen genau die Kontraste der Inseln widerspiegelt und untrennbar mit der einzigartigen Landschaft verbunden ist.


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