Über die Lofoten und Vesterålen

Mitternachtssonne und Polarnacht

Bedingt durch die Schrägstellung der Erdachse geht die Sonne im Norden Europas bis zu drei Monate lang nicht unter. Im Winter geht sie dafür einige Zeit gar nicht auf.
Der Polarkreis ist per Definition die Linie, an dem die Mitternachtssonne nur am längsten Tag des Jahres zu sehen ist. Diese theoretische Linie befindet sich zwischen dem 66. und dem 67. Breitengrad. Auf dieser Linie liegen Mo i Rana in Norwegen, Jokkmokk in Schweden und Rovanniemi in Finnland.

Auf den Lofoten ist die Mitternachtssonne vom 28. Mai bis zum 15. Juli zu sehen. Auch in den Wochen vor und nach dieser Periode wird es nicht richtig dunkel, sondern es gibt eine stundenlange Abenddämmerung, die in die Morgendämmerung übergeht. Richtig dunkel wird es erst wieder im August. Da die Sonne um Mitternacht relativ tief genau im Norden steht, ist sie natürlich am besten an den nach Norden zum Meer hin offenen Orten zu sehen.
Polarnacht oder »mörketid« wie die Norweger sagen ist auf den Lofoten vom 6. Dezember bis zum 6. Januar. Danach werden die Tage dann schnell wieder länger. Am 21. März sind überall auf der Welt Tag und Nacht gleich lang.


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