Über die Lofoten und Vesterålen

Wikinger

1981 stieß ein Bauer beim pflügen auf Funde aus der Wikingerzeit. Man entdeckte die Grundrisse mehrerer Gebäude. Mehrere Funde wie Goldamulette, Teile von gläsernen Trinkgefäßen, teils mit Goldfäden durchzogen, sowie die Größe des Gebäudes und der dazugehörigen Bootshäuser lassen vermuten, dass hier ein einflussreicher Wikingerhäuptling seinen Hof hatte. Denn mit Booten dieser Größe fuhr man nicht zum fischen hinaus. Man geht davon aus, dass der später nach Island ausgewanderte Olaf Tvennumbruni hier gelebt hat.

An dieser Stelle errichtete man die Nachbildung eines 87 Meter langen Langhauses der Wikinger. Dieses Langhaus bildet heute das Herzstück des Wikingermuseums Lofotr. In den letzten Jahren ist das Museum noch einmal durch eine moderne Ausstellung erweitert worden. Einzigartig ist die Mischung aus einem großen Freilichtgelände mit einem Wikingerschiff, einer Schmiede, Trachten und Haustieren sowie dem wissenschaftlichen Teil und einem Museum zum anfassen, das z.B. auch Familien mit Kindern Spaß macht. Ein besonderes Highlight ist eine 1:1 Replik eines Wikingerschiffs, das die Gäste des Museums nicht nur besichtigen, sondern, soweit es das Wetter zulässt, täglich mehrmals auf dem Fjord ausprobieren dürfen.
Das alljährlich auf dem Museumsgelände stattfindende Festival ist zu einem Treffpunkt von Wikinger-Freunden aus ganz Europa geworden. Sollten sie in der Woche in der Nähe sein, versäumen sie es nicht. Es lohnt sich und es kostet nur den regulären Eintritt in das Museum.
Zusammenfassend kann man sagen: Das Wikingermuseum Lofotr in Borg ist das Museum der Lofoten!


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