Auf dem Dach der Lofoten

Anspruchsvolle Wanderungen und Gipfeltouren

Wanderung zum Horseid Strand, Lofoten
Haus in Fredvang, Lofoten
Friedhofskapelle von Unstad, Lofoten
Wasserfall bei Horseid, Lofoten
Veilchen
Möwe, Lofoten
Blick auf Unstad, Lofoten
Hausruinen in Stokkvika, Lofoten
Mitternachtssonne, Lofoten
Kjerkfjorden, Lofoten
Selfjord, bei Fredvang, Lofoten
Möwe

Reiseverlauf (14 Tage)

1. Tag: Ankunft auf den Lofoten
Individuelle Anreise zum Flughafen Evenes (Harstad/Narvik). Ankunft bis spätestens 19.35 Uhr. Hier empfängt uns unser Reiseleiter und wir fahren in das Quartier auf der Insel Vestvågøya. Beim gemeinsamen Abendessen besprechen und planen wir den Ablauf der nächsten Tage. Der Reiseleiter wird gemeinsam mit den Teilnehmern unter Berücksichtigung der aktuellen Wetterverhältnisse die täglichen Bergtouren auswählen.

2. und 3. Tag: Vestvågøya
Die stark landwirtschaftlich geprägte Insel Vestvågøya hält eine Auswahl an Herausforderungen für uns parat. Zwischendurch laden schöne Strände und Küstenabschnitte zum Verweilen ein.

  • Skottinden, 671 m
    Der Skottinden ragt spitz über dem Vestfjord und dem Nappstraumen auf. Seine Silhouette ist schon von weitem zu sehen und scheint unbezwingbar zu sein. (740 Hm, GZ 3,5 h)
  • Himmeltindan, 931 m
    Vestvågøyas höchster Berg wartet mit drei Gipfeln auf, von denen der höchste jedoch nicht bestiegen werden kann. Dieser ist mit einer Radarstation seit 1984 militärisches Sperrgebiet. Dies tut den imponierenden Aussichten von den etwas niedrigeren Nebengipfeln jedoch keinerlei Abbruch. Zu den Füßen des Himmeltindan befindet sich einer der schönsten Badestrände der Lofoten, der bei sonnigem Wetter zu einem Sprung ins kühle Nass einlädt. (920 Hm, GZ 4,5 h)

Auf Vestvågøya werden wir das Wikingermuseum Lofotr besichtigen. Hier steht die Replik des größten in Norwegen gefundenen Häuptlingshauses. Mit einer Ausstellung zum Anfassen sowie einem kleinen Museum und dem Nachbau des Gokstadschiffes werden wir in die Zeit vor eintausend Jahren entführt. Ganz in der Nähe liegt der Ziegenhof Aalan Gård. Dort wird Knut uns erzählen, wie echter norwegischer Brunost hergestellt wird. Wir dürfen die in seiner Hofkäserei gefertigten Käse verkosten und es uns zum Nachtisch bei Kaffee, Kuchen und Waffeln gut gehen lassen.

4. Tag: Abschied von Vestvågøya
Am heutigen Tag wechseln wir auf die Insel Moskenesøya in unser nächstes Quartier in Fredvang (Fahrzeit 2,5 h).

5. bis 8. Tag: Moskenes- und Flakstadøya
Hier ragen die Berge steil und spitz in die Höhe. Fjorde haben sich tief eingeschnitten und auf der Außenseite brandet das Nordmeer gegen die Lofotenwand. Auf schmalen Streifen und kleinen Inseln klammern sich Orte wie Reine und Å auf felsigem Grund fest. Im Trockenfischmuseum in Å lernen wir Steinar kennen, der uns mit dem Kabeljaufang und dem Exportschlager Stockfisch vertraut macht.

  • Munkebu und Hermannsdalstinden, 405 m - 1029 m
    Eine abwechslungsreiche Ganztagestour entführt den Wanderer in einen der schönsten Winkel des Archipels: Wasserfälle, so genannte „Paternoster-Seen“ und alpines Gelände auf nur 400 m Höhe. Optional kann der Hermannsdalstinden bestiegen werden, der mit seinen 1029 Metern der höchste Berg der westlichen Lofoteninseln ist. (750 bzw. 1570 Hm, GZ 5 bzw. 8 h)
  • Reinebringen, 448 m
    Ein Klassiker für jeden Wanderer auf den Lofoten. Dieser relativ niedrige Gipfel, der dennoch jeden beim Aufstieg ordentlich ins Schwitzen bringt, bietet einen phantastischen Ausblick auf die umgebenden drachenzahnartigen Bergspitzen sowie die tief eingeschnittenen Fjorde und die bunten Haustupfen von Reine. (470 Hm, GZ ca. 2 h)
  • Kvalvika - Ryten, 543 m - Stokkvika
    Eine spannende Wanderung, auf historischen Pfaden zu verlassenen ehemaligen Fischersiedlungen am Nordmeer, deren Reste kaum noch wahrnehmbar sind. Eine Wanderung voller Zauber und mythischer Plätze zum Verweilen (890 Hm, GZ 4,5 - 7 h)
  • Stornappstinden, 740 m
    Direkt am Nappstraumen gegenüber der Insel Vestvågøya gelegen, bietet der Stornappstinden eines der schönsten Panoramen auf den Lofoten. (675 Hm, GZ 3,5 h)


9. Tag: Transfer nach Sandsletta.
Wir nehmen unseren letzten Standortwechsel vor und beziehen unser neues Quartier in Sandsletta. Unterwegs erwandern wir auf der Insel Flakstadøya den malerischen Küstenabschnitt zwischen Nesland und Nusfjord. Die beiden Orte üben einen ganz besonderen Reiz auf ihre Besucher aus. Mit etwas Glück können wir im Vestfjorden Robben, Schweinswale und Orcas beobachten. (Fahrzeit 1,5 h)

10. bis 13. Tag: Austvågøya
Die östlichste der Lofoteninseln ist geprägt von einer Vielzahl sowohl hoher als auch niedrigerer Berge, deren Schwierigkeitsgrade bis hin zu hochalpiner Kletterei reichen. Die hier beschriebenen Gipfel geben einen kleinen Einblick in unsere Möglichkeiten.

  • Fløya (590 m)
    Die Fløya thront am Rande Svolværs, der Hauptstadt der Lofoten. Trotz geringer Höhe stellt sie eine wahre Herausforderung dar. Der Weg nach oben führt am Wahrzeichen Svolværs vorbei, der Geita, einem Klettergipfel mit »Ziegenhörnern«. (GZ 3h)
  • Suolovarri (803 m)
    Der auch Rundfjellet genannte Gipfel ist der einzige Berg auf den Lofoten, der einen Sami-Namen trägt. Suolovarri bedeutet Inselberg und so steht er auch als ein von allen Seiten begehbarer Gipfel, unweit unserer Unterkunft. (GZ 4-5 h)
  • Matmora (788 m)
    Die Matmora befindet sich in unmittelbarer Nähe zu unserem Quartier und zählt zu den mittelschweren Wanderungen. Mit Recht trägt sie ihren Namen Mutter der Nahrung, denn die Flanken des Berges sind mit Feldern von Blaubeeren und Preiselbeeren bedeckt. (GZ 6 h)
  • Festvågtinden (541 m)
    Oberhalb von dem als „Venedig des Nordens“ bezeichneten Fischerdorfes Henningsvær ragt der Festvågtinden empor, an dessen Felswänden sich die beliebtesten Kletterrouten der Lofoten befinden. Ein steiler Pfad bringt uns auf dem Gipfel, von wo sich aus ein spektakulärer Ausblick über den Vestfjorden bis hin zum norwegischen Festland bietet. (560 Hm, GZ 3 h)

Nach unseren Wanderungen haben wir Zeit, die tiefer gelegenen Sehenswürdigkeiten Austvågøyas zu erkunden: Hierzu gehört das auf kleinen Inseln gelegenen Fischerdorf Henningsvær, dessen Hafen früher das Zentrum der winterlichen Lofotenfischerei war. Im Lofotenmuseum in Kabelvåg erfahren wir einiges über die Geschichte der Lofoten und der Lofotenfischerei. Die dazu passenden Bilder von Kaare Espolin können wir in der benachbarten Galerie auf uns wirken lassen.

14. Tag: Abschied von den Lofoten
Fahrt zum Flughafen Flughafen Evenes, von wo aus wir heute den Rückflug antreten werden. Frühester Abflugtermin 10.45 Uhr.

Der Reiseverlauf, insbesondere die Reihenfolge, kann sich ändern. Die Reiseleitung wird jeweils der Wetterlage und den örtlichen Gegebenheiten angepasste Vorschläge machen.

Anforderungen

Die Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Reise sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, eine gute Kondition sowie die Bereitschaft, kleine Klettereien im ersten Schwierigkeitsgrad (Einsatz der Hände) zu meistern.